Dampfer A-Z Begriffslexikon

Hier werden die meisten Anfängerfehler und deren Lösungen beschrieben sowie findet ihr hier ein kleines Dampferlexikon

Moderator: Marno

Dampfer A-Z Begriffslexikon

Beitragvon Foren Team » Sa 1. Sep 2012, 18:01

Hier im Dampfer A-Z werden typische Begriffe aus der "Dampferwelt" erklärt. Gerade Neueinsteiger in der "Dampferwelt" werden häufig mit Begriffen erschlagen, die auch in den entsprechenden Foren benutzt werden. Damit man sich nicht ständig als Neuling outen und nachfragen muss gibt es dieses kleine Damferlexkon. Die Begriffe und Erklärungen werden immer wieder ergänzt und überarbetet.
Wir geben keine Gewähr auf die Richtigkeit der gemachten Angaben.
Eine rechtliche Haftung durch die hier wiedergegebenen Informationen schließen wir aus.
Stand 07/2012


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A

Atomizer: andere Bezeichnung für Verdampfer

Aroma, Aromen: Die beiden Hauptbestandteile eines Liquids (Propylenclycol und Glycerin) sind geschmackslos.
Aus diesem Grund werden dem Liquid Aromen hinzugefügt. Es werden in der Regel nur Aromen verwendet, die auch in der Lebensmittelindustrie verwendet werden. Bei Tabakaromen und verwanden Aromen werden teilweise Auszüge aus Pflanzen (z.B. Tabakpflanzen) verwendet.

Akkuträger: Unter einem Akkuträger versteht man ein Gerät, das bestückt mit entsprechenden Akkus Strom in variablen Stromstärken liefern kann.
Einige Modelle der Akkuträger können auch die Ohmzahl (Wiederstand) des aufgeschraubten Verdampfers messen und anzeigen.
Fast alle Akkuträger verfügen über ein Diplay. Bekannte Akkuträger sind die Lavatube, der Provari, der Epic Storm, KingKong etc.
Vorteile eines Akkuträgers ist die bessere Volt Abstimmung auf den jeweils aufgeschraubten Verdampfertyp und das bei mehr höheren Voltzahlen auch mehr bzw. dichterer Dampf erzeugt werden kann.

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B

Biansi Imist Revision: kleiner Hersteller von E-Zigaretten. Das Besondere an der Imist ist der aufschraubbare Verdampfer, der eine leichte Reinigung des Heizwendels und eines Dryburn möglich macht. Weiterhin zeichnet sie sich durch ein sehr leichtes zugverhalten aus.

Base, Basis: In Dampferkreisen versteht man darunter eine Lösung, die aus Propylenglycol und Glycerin in variablen Mischungsverhältnissen besteht. zusätzlich ist in den meisten Basen noch Nikotin enthalten. Genutzt wird die Basis für die Herstellung von E-Liquiden indem die Basis mit Aromen (meist Lebensmittelaromen) vermischt wird
Die geläufigsten Basen sind: 0mg/Nikotin, 12mg/Nikotin, 18mg/Nikotin und 36mg/Nikotin. Es gibt auch Basen mit höheren Anteilen als 36mg/Nikotin. Diese sind aber nicht so geläufig und bei der Benutzung und Anmischung ist große Vorsicht angesagt, da in dieser Basis einen sehr hohen Anteil Nikotin enthält.
Die Mischungsverhältnisse von Propylenglycol und Glycerin sind nicht standartisiert. Die Basis kann sowohl 90% Propylenglycol und nur 10% Glycerin, oder 50% Propylenglycol und 50% Glycerin, oder 70% Glycerin und 30% Propylenglycol enthalten. Oft wird die traditionelle Basis verwendet. Sie besteht unabhängig vom Nikotinanteil aus 50% Propylenglycol, 40-50% vegetable Glycerin und 0-10% destilliertem Wasser.


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C

Cleaeromizer: Bezeichnung für eine bestimmte Verdampferbauart

Cartdrige: Unter einer oder der Cartdrige versteht man eine mit Watte und Liquid gefüllte kleine Kartusche, die auf den Verdampfer einer E-Zigarette gesteckt wird. Meistens werden diese Cartrigdes bei einfach und preiswerten Einsteigermodellen benutzt.


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D

Dry-Burn: Unter einem Dry-Burn durchführen bezeichnet man das freibrennen des Heizwendels eines Verdampfers.

Docht: Unter Docht versteht man den Glasfaserdocht, der in den meisten Verdampfern verbaut ist. Dieser dient dazu, das Liquid zur Heizspirale zu transportieren, wo es dort dann ducrh Erhitzung der Heizspirale verdampft wird.

DC, DCT: DC oder DCT steht für Dual Coil oder Dual Cartomizer. Bei diesen Modellen sind statt einem Heizwendel zwei eingebaut, um mehr Dampf zu erzeugen. DCs sind fast immer mit einem Wattedepot ausgestattet, das sich vom Tank durch Kapilarrwirkung selbstständig vollsaugen und so das Liquid an den Heizwendel bringen.

DOL: Steht für Dead or Life, also Tod oder Leben. Viele Internetshops geben auf die von Ihnen verkauften Verdampfer nur die sogenannte DOL Garantie. Das bedeutet, der Verdampfer funktioniert oder er funktioniert nicht. Auch hier bedeutet, das man nach Erhalt den Verdampfer auf Funktion überprüfen sollte. Verdampfer werden immer als Verbauchsmaterial gehandelt.
Trotz dieser eigentümlichen Regelung bleibt die Herstellergarantie, wenn es eine gibt und man den Hersteller herausbekommt und die gesetzliche Gewährleistung davon unbetroffen.


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E

ESS: ESS steht für die Abkürzung von Edelstahlsieb. ESS bzw. ESS-Mod ist das Austauschen des herkömmlichen Glasfaserdochtes eines Verdampfers gegen ein entsprechend präpariertes gerolltes dünnes Edelstahlsieb.
Vorteile dieser Modifikation (Mod) ist ein reinerer Geschmack, teilweise besserer Liquidfluss, kaum kockeln möglich und theoretisch unbegrenzte Haltbarkeit.

E-Liquid: Als E-Liquid bzw. E-Liquide bezeichnet man sämtliche Flüssigkeiten, die in Verdampfern von E-Zigaretten oder E-Pfeifen verdampft werden können.

Eindampfen: Unter eindampfen versteht man die vorsichtige Erstbenutzung einer neuen E-Zigarette, bzw. speziell dessen Verdampfers

eGo-T: E-Zigarettenttyp bestehend aus einem Akku, einem Verdampfer. und einem Liquidtank, der zugleich auch das Mundstück ist.. Der Tankhalter und der Verdampfer bilden eine Einheit.

ego-W: E-Zigarettenttyp bestehend aus einem Akku und einem einem Verdampfer. Bei dieser Bauart befindet sich im Verdampfer ein Wattedepot, das mit Liquid betreufelt werden muss. Das Munddstück ist nicht wie bei der ego-T und der Ego C gleichzeitig auch der Liquidank, sondern dient nur wortwörtlich als Mundstück.

sGo-C: E-Zigarettenttyp bestehend aus einem Akku, einem Verdampfer und einem Plastiktank in dem Liquid gefüllt wird. Bei dieser Bauart sind die Verdampfer austauschbar, da ein kleiner Verdampferkopf verbaut ist, denn man schnell und einfach wechseln kann.


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F

Feuern: Unter "Feuern" versteht man das betätigen des kleines Knopfes bei einem E-Zigarettenakku, der dadurch den Strom des Akkus zum Heizwendel bringt und diesen erhitzt, so das das Liquid verdampfen kann.

Feuerknopf: Der kleine Knopf am Akku einer E-Zigarette wird auch Feuerknopf genannt.


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G

Glasfaserschnur, Glasfaserdoch, Glasfaser: Alle drei Begriffe meinen den Docht von Verdampfern, der in der Regel aus einer speziellen Glasfaser hergestellt ist.

Glycerin, vegetable Glyerin: Glycerol, auch Glyzerin) ist der Trivialname und die gebräuchliche Bezeichnung von Propan-1,2,3-triol. Glycerin ist ein Zuckeralkohol und der einfachste dreiwertige Alkohol, ein Triol. Der Name Glycerol wurde eingeführt, da er die korrekte Endung -ol für einen Alkohol besitzt (die Endung -in steht für Alkine oder Amine).
Verwendung findet es in der Herstellung von E-Liquiden und ist neben Propylenglycol ein Hauptbestandteil des Liquides.
Es gibt auch Liquidmischungen, die neben Aromastoffen und Nikotin nur Glycerin enthalten.
Das vegetable (pflanzliche) Glycerin wird am häufigsten verwendet. Es gibt daneben noch weitere Glycerintypen, die aber für die Mischungen von Liquiden bisher keine Rolle spielen. In der Lebensmittelindustrie ist Glycerin unter der E-Nr. E 442 zugelassen.


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H

Heizdraht: Der Heizdraht, der meist aus Kanthaldraht besteht, wird um eine Glasfaserschnurr gewickelt und dienst als Wärmequelle zum verdampfen des Liquides.

Heizwendel: Der fertig gewickelte Heizdraht, der meist aus Kanthaldraht besteht nennt man Heizwendel.


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I

Inhalieren, Inhalation: Unter dem Inhalationsvorgang beim E-Zigarette rauchen ist das einatmen der verdampften Liquidflüssigkeit gemeint. Nicht gemeint ist das inhalieren von aerosolartigen und oder kochsalzhaltigen Flüssigkeiten als Unterstützung des Heilungsprozesses entsprechnender Krankheiten bzw. als Therapiemöglichkeit bei chronischen Erkrankungen (z.B. Astma)


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J


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K

Kantahldraht: Der Heizdraht eines Verdampfers besteht in der Regel aus Kantahldraht. Kanthaldraht ist eine Heizleiterlegierungen, die bis 1400 Grad erwärmt werden kann. In Verdampfern wird ein Drahtquerschnitt von unter einem mm verwendet. Für Verdampfer werden meist Ø 0,20mm und Ø 0,20mm benutzt.

Kokeln, Kokelgeschmack: Wenn der Glasfaserdocht oder die Heizspirale zu alt oder zu verdreckt ist oder die Liquidzufuhr zum Heizwendel unterbrochen ist oder das Liquid zu zähflüssig ist um schnell genug zum Heizwendel zu gelangen oder auch durch zu hastige Zugtechnik dann schmeckt es chemisch und verbrannt. Diesen Vorgang nennt man Kokeln.


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L

Liquid: (siehe auch E-Liquid) Als E-Liquid bzw. E-Liquide bezeichnet man sämtliche Flüssigkeiten, die in Verdampfern von E-Zigaretten oder E-Pfeifen verdampft werden können.


Lunte: spasshaft für Docht (Glasfaserdocht)


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M

Mundstück: Auf die unterschiedlichen Verdampfer werden auch unterschiedlich geformte Mundstücke aufgesetzt. Es gibt sie in allen Farben, Formen und Materialien.
Das Mundstück kann leer oder als Depot genutzt werden, indem es mit Watte gefüllt ist und das Liquid dort hinein geträufelt werden muss.


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N

Nadelflasche: Eine kleine, meist um die 10ml fassende Plastikflasche mit abschraubbaren Deckel. Im Deckel ist eine kanülenähnliche stumpfe Spitze eingelassen, die das Befüllen mit Liquid bei engen bzw. kleinen Füllöffnungen bei Verdampfern erleichtert

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O


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P

Propylenglycol: Propylenglycol wird mit einer chemischen Reaktion aus Propyplenoxid gewonnen. Als Lebensmittelzusatzstoff ist Propylenglycol unter err Nummer E 1520 zugelassen. Propylenglycol wird als eines der Hauptbestandteile im E-Liquid genutzt, wobei es auch E-Liquide gibt, in denen neben Aromen und Nikotin ausschließlich Propylenglycol verwendet wird. Traditionell wird Propylenglycol aber mit vegetable Glycerin, meist 50%/50% als Hauptbasis genutzt.


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Q


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R


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S

Selbstwickler: Unter einem Selbstwickler versteht man einen Verdampfertyp, bei den man den Heizwendel selber und mit einfachen Mittel selber tauschen und anpassen kann.


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T

TAWA: Die Abkürzung TAWA steht für "Throw Away". Damit werden Geraete bezeichnet, für die es nur eine Uebernahmegarantie gibt. Das bedeutet, das nach dem Kauf sofort die Funktion geprüft werden muss. Einige Internetshops differenzieren das noch etwas :
TAWA - Throw Away Atomizer - betrifft also den Verdampfer
TAWB - Throw Away Battery - betrifft also den Akku
(siehe auch DOL)


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U


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V

Verdampfer: Ohne ihn funktioniert keine E-Zigarette. Das Herzstück einer jeden E-Zigarette. Es gibt unübersichtliche viele Modelle in allen Materialien, Farben, Formen und Größen. Von der Bauart unterscheidet man drundsätzlich zwischen zwei Typen. Es gibt Verdampfer, die mit einem Glasfaserdoch arbeiten und Verdampfer, die mit einem Wattedepot ausgestattet sind. Beide Verdampfertypen haben ihre Vor und Nachteile. Zusätzlich gibt es noch sogenannte DC oder DCTs. DC bzw. DCT bedeutet Dual Coil oder Dual Cartomizer. Bei diesen Modellen sind statt einem Heizwendel zwei eingebaut, um mehr Dampf zu erzeugen. DCs sind fast immer mit einem Wattedepot ausgestattet, das sich vom Tank durch Kapilarrwirkung selbstständig vollsaugt und so Das liquid an den Heizwendel bringt

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W

wickeln: Als Wickeln bezeichnet man den Selbstbau des Verdampferinnenlebens. Dabei wird Kanthaldraht um ein Material gewickelt, das per Kapillareffekt die Fluessigkeit transportiert. Bei diesem Material kann es sich um Glasfaser, aber auch um ein geroltes Edelstahlsieb handeln.
Der Vorteil des (selber) wickeln liegt darin, das man den Wiederstand (Ohm) durch die Anzahl der Wicklungen und Dicke des Kanthaldrahtes selber bestimmen kann.


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X


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Y


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Z







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