Geht es noch schlechter?

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Moderator: Marno

Geht es noch schlechter?

Beitragvon Foren Team » So 14. Okt 2012, 21:53

Durch Zufall bin ich beim stöbern durch das Web auf folgendes Artikel von Focus online gestoßen der nur vor Unwahrheiten und falschen Tastsachen strotzt und noch mit den Ängsten und Unwissen der Leser spielt:

Orginal Quelle: http://www.focus.de/gesundheit/gesundle ... 06762.html

Falls die Quelle verschwindet hier gesichert als *.jpg
http://www.dampf-forum.de/images/Images_Artikel/Focus_online%20_E_Zigaretten_machen_suechtig_und_bedrohen_Organe.jpg


Hier der Übersichtlichlkeit nur als reiner Text:

Warnung vor E-Zigaretten Gefährlich auch ohne Teer und Rauch

Die NRW-Gesundheitsministerin warnt vor E-Zigaretten: Diese seien gesundheitlich riskant und nicht zugelassen. Auch Krebsforscher raten von den künstlichen Glimmstängeln ab.

Sie gelten als gesunde Alternative zu den üblichen Zigaretten – die elektronischen Glimmstängel. Das ist ein fataler Irrtum: E-Zigaretten machen süchtig und sind gesundheitlich keineswegs unbedenklich.
Mehr als eine Million Deutsche greifen inzwischen zur E-Zigarette. Sie hoffen, damit gesünder zu rauchen. Schließlich wird kein Tabak verbrannt und kein Teer inhaliert. Stattdessen wird in dem Minigerät aus Akku und elektrischem Vernebler eine Flüssigmischung verdampft und inhaliert.

Doch der Konsum von E-Zigarette ist keineswegs harmlos. Beispielsweise scheint der Dampf gefährlich zu sein. Er besteht hauptsächlich aus Propylenglykol, einer Substanz, die industriell auch als Frostschutzmittel eingesetzt wird. Eben dieses Propylenglykol gerät zunehmend ins Zwielicht. Eine Studie mit 30 Rauchern zeigt, welche Gefahr von dem Stoff ausgeht. „Die Inhalation von Propylenglykol führte in dieser Untersuchung schon nach fünf Minuten zu einer Einengung der Atemwege“, sagt Michaela Goecke, Leiterin des Suchtreferats bei der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA). „Das kann langfristig dazu führen, dass die inneren Organe nicht mehr genug Sauerstoff bekommen, sich die Herzfrequenz erhöht und Entzündungen im Bereich der Bronchien auftreten.“

Über die Inhaltsstoffe ist kaum etwas bekannt

Die übrigen Substanzen der Liquids sind bisher wenig bis gar nicht untersucht.„Die meisten Hersteller machen nur unzureichende Angaben zu den Inhaltsstoffen ihrer Produkte. So haben die Verbraucher keine Informationen darüber, welche Inhaltsstoffe sie in welcher Menge inhalieren und welche Wirkungen und Nebenwirkungen beim Gebrauch entstehen können“, sagt Martina Pötschke-Langer vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ).

Sie fordert von den Herstellern eine genaue chemische Analyse der Liquide, eine Abschätzung der Aufnahme von Inhaltsstoffen bei bestimmungsgemäßem Gebrauch bei Inhalation sowie Daten von Inhalationsstudien, die belegen, dass das Produkt die Gesundheit der Konsumenten nicht gefährdet. „Es deutet sich an, dass die Inhalation von Aromastoffen in Kombination mit Nikotin und Ethanol ebenfalls gesundheitsgefährdend ist“, sagt Goecke.

E-Zigaretten als Ersatz-Droge

Viele Raucher steigen auf E-Zigaretten um, weil sie glauben, damit den Absprung vom Tabakkonsum zu schaffen. „Es gibt keine Belege dafür, dass die elektronischen Zigaretten bei der Raucherentwöhnung helfen“, sagt Goecke. „Die Sucht nach Nikotin bleibt ja erhalten.“ Außerdem würden sich die Konsumenten, anders als beispielsweise durch den Wechsel zu Pflastern oder Kaugummis, keine neuen Verhaltensweisen angewöhnen. „Der Griff zur Zigarette bleibt – dadurch ist das Rückfallrisiko hoch.“
Andere Experten geben dem elektronischen Glimmstängel noch eine Chance. „Für Nichtraucher sind E-Zigaretten ein entbehrliches Produkt. Für Tabakraucher, die raus aus der Sucht wollen, können sie unter Umständen ein Hilfskonstrukt sein.“ Voraussetzung dafür sei aber, eine Deklaration der Inhaltsstoffe und entsprechende wissenschaftliche Untersuchungen. „Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte hat der E-Zigarette bereits das Potenzial zur Tabakentwöhnung zugesprochen und verlangt, dass deren Zulassung von den Herstellern entsprechend gestellt wird. Allerdings sollte es dann wie ein Arzneimittel auch nur zeitlich befristet genutzt und über die Apotheke verkauft werden.“



Ich mache mir nun mit Freude an die Arbeit, diesen Artikel auseinander zu nehmen und die Sachen ins richtige Licht zu rücken und zeige auf, wieviel gelogen wird und mit psydowissenschaflichetr Bauenfängerei gearbeitet wird. Zum Schluß mag der geneigte Leser sicher zu der selben Überzeugung kommen wie ich, das es sich hierbei um keinen redaktionellen Artikel handelt, sondern ein Artikel, der gekauft wurde um Interessen zu vertreten. Zu erraten, wer an dieser Darstellung der E-Zigarette und deren E-Liquid Interesse haben könnte und dafür Focus bezahlt haben könnte, wenn nicht sogar den Artikel selber erstellt haben könnte, mag ich jedem selbst überlassen. Die richtige Antwort darauf zu finden sollte nicht allzu schwer fallen... Mir selber fallen nur zwei Interessengruppen ein und den Statt bzw. bestimte Politiker schließe ich mal aus, da die Gefahr eines Skandals und deren Konsequenzen zu groß wäre. ALso bleibt nur noch eine milliardenschwere und lobbyreiche Interessengruppe übrig. Genau...

Nun werde ich mir die Mühe und Arbeit machen und jeden Satz komentieren, zu erläutern und mit Quellen zu belegen, soweit es mir möglich sein.
Sämtliche Quellnachweise liegen auf meinem eignem Webspace und sind natürlich auch noch mal privat gesichert. Man weiß ja nie...

Viel Spaß beim lesen!



Schon alleine die Überschrift: Warnung vor E-Zigaretten Gefährlich auch ohne Teer und Rauch gibt sofort die Marschrichtung des Artikels an und eigentlich ließt man hier als "Wissender" nur noch aus reiner Neugier weiter.
Es erfolgt keinerlei DIfferenzierung und das ist so gewollt. Mit Absicht wird durch diese Art der Forlulierung die E-Zigarette auf die gleiche Gefahrenstufe wie die Tabakzigarette gehoben.

Die NRW-Gesundheitsministerin warnt vor E-Zigaretten: Diese seien gesundheitlich riskant und nicht zugelassen. Auch Krebsforscher raten von den künstlichen Glimmstängeln ab.


Was Frau Ministerin Barbara Steffens da von sich gegeben hat, hat Konsequenzen. Mittlerweile gibt es rechtsgültige Urteile, die diese Verbote als rechtswiedrig einstufen und es sind etliche Klagen gegen das Ministerium einereicht worden.
Frau Steffens ging sogar soweit, durch ihr Ministerium ein Rundschreiben an sämtliche Apotheken zu versenden, indem informiert wird, das der Verkauf die E-Zigarette und das E-Liquid verboten sind und sogar die Herstellungszutaten nicht zum freien Verkauf zugelassen sind.
Quelle: http://www.dampf-forum.de/images/Images_Artikel/Vollzug_des_Arzneimittelgesetzes_AMG_und_des_Medizinproduktegesetzes.pdf
Viele Apotheken legten das Schreiben so aus, das sie an Privatpersonen kein Propylenglykol und kein Glycerin (vegetarisches Glycerin) verkaufen dürfen und der kaufwillige Kunde kam sich in der Apotheke wie ein Krimineller vor.

Nordrhein-Westfalens Gesundheitsministerin Barbara Steffens (Grüne) darf nicht mehr vor E-Zigaretten warnen. Das Oberverwaltungsgericht in Münster hat am 23. April 2012 per einstweiliger Anordnung verboten, bestimmte Aussagen zu verbreiten, die das Ministerium in einer Pressemeldung vom 16. Dezember 2011 getätigt hatte.
Im Gegensatz zur Auffassung des Landesgesundheitsministeriums unterlägen E-Zigaretten und nikotinhaltige Kartuschen weder dem Arzneimittel- noch dem Medizinproduktegesetz, befanden die Münsteraner Richter in einem unanfechtbaren Beschluss (Az. 13 B 127/12).

Auch Krebsforscher raten von den künstlichen Glimmstängeln ab


Gleich in der Mehrzahl, das beeindruckt den Leser sehr und verschafft der Aussage mehr Aussagekraft. Nun, ich kenne weder persönlich, noch aus den Medien Krebsforscher, die davon abraten.

Sie gelten als gesunde Alternative zu den üblichen Zigaretten – die elektronischen Glimmstängel. Das ist ein fataler Irrtum: E-Zigaretten machen süchtig und sind gesundheitlich keineswegs unbedenklich.


Ein fataler Irtum??? Eine gesunde Alternative? Gesund? Nein, gesünder als eine Tabakzigarette? Ja!

Tabakzigarette Inhaltsstoffe kleiner Ausszug:

Kanzerogen (Krebs auslösend)

Teer ist ein flüssiges, schwarzbraunes Kohlenwasserstoffgemisch. Wenn man täglich eine Schachtel Zigaretten raucht, nimmt die Lunge im Jahr etwa eine Tasse Teer auf. Teer verklebt die Flimmerhärchen in den Atemwegen und der Lunge. Wenn sie verklebt sind, kann Staub nicht mehr nach draußen gehustet werden.

Schwermetalle sind Metalle, die pro Kubikzentimeter mehr als 4,5 Gramm wiegen (z. B. Quecksilber). Sie sind alle sehr ungesund.

Nitrosamine sind giftige Stickstoffoxydgemische. Sie entstehen beim Verbrennen der Zigarette. Sie sind eine der am stärksten krebserregenden Stoffe überhaupt. Bei einer Vergiftung durch Nitrosamine kann die Krebserkrankung um Jahre verzögert werden.

Nickel (Ni) in reiner Form dient u. a. als Katalysator und beschleunigt chemische Prozesse.

Hydrazin (H2N-NH2) ist ein Reduktions- und Lösemittel. Im Gemisch mit Salpetersäure, flüssigem Sauerstoff und Wasserstoffperoxid dient es als Raketentreibstoff.

Vinylchlorid (CH2=CHCl) ist ein Kunststoff, der als Lederaustausch, Säureschutzbekleidung, Verpackungsfolie etc. dient.

Benzol (C6H6-Benzolring) ist der einfachste aromatische Kohlenwasserstoff und ein wichtiges Lösemittel, sowie ein Kraftstoffzusatz (Antiklopfmittel). Es ist das Ausgangsprodukt vieler Kunststoffe, Arzneimittel und Farbstoffe. Es wird synthetisch durch Steinkohlenteerdestillation und bei der Steinkohlevergasung (Rohgaswäsche) gewonnen.

Benzypren ist ein pentacyclischer aromatischer Kohlenwasserstoff. Es ist einer der Bestandteile des Steinkohleteers in den Zigaretten. In verqualmten Gaststätten existieren bis zu 15 mg/m3 Benzypren. Der mittlere Wert liegt bei 0,28 - 0,48 mg/m3.

Polonium 210 ist ebenfalls in Zigaretten enthalten. Das beim Zerfall von Uran entstehende Radon zerfällt unter anderem weiter zum Alpha-Strahler Polonium 210. Dieses lagert sich zusammen mit Plutonium aus Bombenversuchen in den 60ern und Satellitenabstürzen in den 70ern besonders gut an etwa 0,3µ große Staubpartikel in der Luft an. Partikel dieser Größe kann die Tabakpflanze durch spezielle Blatthaare besonders gut aus der Luft filtern.

Initiator: Dibenzacridin

Promotoren: s-Methylcholanthren, Furfural, Hydrochinon, Phenol, Kresol

Benzopyren, Arsenverbindungen, Nickelkomplexe, Zinkoxid, Plutonium, Thorium, Dibenzanthrazen, Benzofluranthren, Dibenzpyren, Benzanthrazen, Chrysen, Dioxine, Indenopyren, Benzphenanthren, Methylbenzopyren, Methylchrysen, 7H-Dibenzcarbazol, Dimethylnitrosamin, N-Nitrosamine, N-Nitrosodimetylamin, 4-Aminobiphenyl, Betanaphtylamide

Kanzerogen-verdächtig

Formaldehyd (HCHO) ist ein stechend riechendes Gas, das sich leicht in Wasser zu Formalin (35 - 40prozentige Formaldehyd) auflöst. In dieser Form wird Formaldehyd zur Desinfektion (Formalinpräperate), zur Vernichtung von Bakterien und Viren, zur Herstellung von Impfstoffen, aber auch als desinfizierendes Arzneimittel z. B. Formamit oder als Formaldehydseife zur Konservierung oder zum Beizen von Saatgut und als chemischer Rohstoff für viele Kunststoffe verwendet. Da es vermutlich krebserregend ist, ist die Verwendung gesetzlich eingeschränkt.

Anilin (C6H5NH2) ist eine organische, aromatische, stickstoffhaltige Verbindung, die 1826 entdeckt wurde und heute als wichtiges Ausgangsmittel zur Herstellung von vielen Arzneimitteln und Anilinfarben dient.

Blei (Pb) ist eines der Schwermetalle, die in der Zigarette enthalten sind.

Cadmiumchlorid (CdCl2) absorbiert Schwefelwasserstoff und wird zum Beispiel im Druckwesen und beim Kopieren verwendet. Cadmiumchlorid fördert unter anderem Knochenerweichung.

Akrolein ist ein scharfriechendes, ungesättigtes Oxidationsprodukt primärer Alkohole (Aldehyd). Es ist die Ursache für den beißenden Geruch bei anbrennendem Fett und dient als Grundlage bei der Herstellung von Tränengas.

Cadmiumverbindungen, N-Nitrosonornikotin, N-Nitrosopyrrolidin, Dimethylnitrosamin, N-Dimethylamin, Methylnitrosamin, N-Ethyl-N-Methylnitrosamin, N-Diethylnitrosamin, N-Dimethylnitrosamin

Giftig

Nikotin (C10H14N2) ist ein in der Tabakpflanze (auch in anderen Nachtschattengewächsen) hergestelltes Alkaloid (Gift), was auch synthetisch hergestellt werden kann. Nikotin wirkt auf die vegetativen Ganglien erst anregend, später lähmend. Die inneren Organe werden durch das Gift immer mehr zerstört. Es ist ein Reizmittel, das das Herz schneller schlagen lässt. Als Folge davon steigt der Blutdruck. Nikotin gilt als eines der stärksten Gifte überhaupt. Eine Überdosis Nikotin löst Krämpfe aus und lähmt das Atemzentrum im Gehirn. Es erreicht dieses schon 7 Sekunden nach der Einnahme. Bei 20 Zigaretten mit je 10 Zügen pro Tag wird das Gehirn 73000 mal im Jahr mit Nikotin überflutet. Dieser ständige Wechsel der Nikotinkonzentration im Gehirn macht abhängig. Schon die Menge aus zwei Schachteln Zigaretten (50 mg) wirken sofort tödlich.

Kohlenmonoxid (CO) ist ein sehr giftiges, geruchloses Gas. Es entsteht beim Abbrennen der Zigarette. Kohlenmonoxid ist unter anderem auch Bestandteil des Motorauspuffgases. Es wird für chemische Synthese verwendet. Kein Filter kann es zurückhalten. Im menschlichen Körper verhindert es, dass genug Sauerstoff zu den inneren Organen transportiert wird. Die Blutkörperchen nehmen nur noch Kohlenmonoxid auf, weil es sich 235 mal so gut bindet wie Sauerstoff. Aber ohne Sauerstoff sterben alle menschlichen Organe ab. Die Anzeichen einer Vergiftung mit Kohlenstoffmonoxid sind die einer inneren Erstickung: Unregelmäßiges und erschwertes Atmen, bohrende Kopfschmerzen, Zusammenziehen der Kopfhaut, geistige Verwirrung, allgemeine Schwäche und Bewegungsstörungen (besonders in den Beinen), gerötetes Gesicht, Bewußtlosigkeit und Tod. Kohlenmonoxid ist zu 4% im Zigarettenrauch enthalten.

Toluol (C6H5-CH3) ist ein aromatischer Kohlenwasserstoff, der durch Fraktionierung aus Erdöl und bei der Steinkohleteerdestillation gewonnen wird. Es ist ein wichtiges Lösungsmittel und das Ausgangsprodukt vieler bedeutender Synthesen.

Acetaldehyd (CH3CHO) ist eine farblose, betäubende Flüssigkeit, die in der Zigarette beim Verbrennen von Zucker entsteht. Die Mischung von Nikotin und Acetaldehyd erhöht die Suchtwirkung der Zigarette um das Doppelte. Acetaldehyd verhindert die Bildung des Enzyms MAO-B, sodass Raucher 40% weniger davon haben als Nichtraucher. Durch das geringe Niveau an MAO-B kann wiederum mehr Dopamin im Gehirn produziert werden, wodurch das Suchtpotential steigt.

Blausäure (HCN) ist eine farblose, sehr giftige Flüssigkeit mit bittermandelähnlichem Geruch. Zuviel eingeatmetes Blausäuregas bewirkt, dass das Gewebe keinen Sauerstoff mehr aufnehmen kann und demzufolge sofort der Erstickungstod eintritt. Blausäure ist in extrem geringen Mengen in Mandeln und Obstkernen enthalten. Sie wird auch als Schädlingsbekämpfungsmittel benutzt. In den USA werden zum Tode verurteile Straftäter mit Blausäure hingerichtet.

Cyanid ist ein sehr giftiges Salz der Blausäure, was hauptsächlich zur Kunststoffsynthese verwendet wird.

Zink (Zn) ist ein im reinen Zustand stark glänzendes, bläulich-weißes Schwermetall. Geringe Zinkmengen sind für viele Tiere, Pflanzen und Menschen lebenswichtig. In größeren Mengen kann eine Zinkvergiftung auftreten (z. B. wenn saure Lebensmittel in Zinkgefäßen aufbewahrt werden). Man gewinnt Zink aus Kieselgalmei, Zinkcarbonat oder Zinkblende durch Rösten, Reduktion, Redestillation oder durch Elektrolyse. Man verwendet es für Bleche, Rohre, Drähte, zum Verzinken von Eisenwaren, zur Herstellung von Batterien, in der Druckertechnik, für Farben etc.

Pyridin ist das Ausgangsprodukt von Lösungsmitteln und Denaturierungsmittel für Brennspiritus.

Phenole sind aromatische, kristalline Verbindungen, schwach sauer, wirken meist antiseptisch und sind teilweise giftig (Schädlingsbekämpfungsmittel...).

Reizend

Ammoniak (NH3) hat einen stechenden Geruch. Das Einatmen von Ammoniak in großen Mengen kann tödlich sein. Es ist ein gefährliches Augengift. In der chemischen Industrie ist Ammoniak ein bedeutendes Produkt zur Herstellung wichtiger Ammoniumsalze (z. B. Düngemittel). Ammoniak wird in geringen Mengen als Ammoniakwasser in der Steinkohlevergasung (im Gaswerk) oder aus Hoch- und Koksofengas gewonnen. Meistens wird es synthetisch hergestellt.

Stickoxide sind wichtige Oxidationsmittel die z. B. zur Gewinnung von Salpetersäure und zu vielen Nitrierungsprozessen verwendet werden. Eine Form der Stickoxide ist zum Beispiel das Lachgas.

Sonstige

Kohlendioxid, Zucker, Staub, ...usw.

Unbekannte Wirkung

Polycyclische aromatische Kohlenwasserstoffe sind eine aus mehreren Benzolringen zusammengesetzte wichtige Gruppe organischer Verbindungen, die nur aus Kohlenstoff (C) und Wasserstoff (H) bestehen. Zu ihr gehören gesättigte und ungesättigte Gase (Methan, Acetylen, Treibgas, ...), Flüssigkeiten (Benzin, Benzol, Petroleum, ...) und Feststoffe (Paraffin, Kohle, ...). Die Kohlenwasserstoffe sind brennbar und wasserunlöslich. Sie werden in großen Mengen in Form von Treibstoffen, Heizölen und Polyäthylenkunststoffen hergestellt und verbraucht. In einer Zigarette kommen viele verschiedene dieser Stoffe vor.

weitere:
4-(N-Methyl-N-Nitrosamin)-1-(3-pyridil)-1-Butanon, N-Nitrosoanatabin, Chinolin

E.Zigarette bzw. E-Liquid Inhaltsstoffe:
Propylenglykol (PG) als Lebenmittelzusatzstoff zugelassen, oft als Weichmacher z.B. in Kaugummies enthalten, auch in Inhalatoren bzw. deren Flüssigkeiten und Asthmasprays enthalten
vegetarisches Glycerin (VG) als Lebenmittelzusatzstoff zugelassen, in Chremes, Salben, Lotionen usw.
Nikotin (meist 6-18mg) giftig
Aromastoffe (meist Lebensmittelaromastoffe)

Wußten sie, das Propylenglykol und Glycerin in jeder Tabakzigarette enthalten ist?
Doch, es ist so!

Zum Beispiel In der West Ice:

1,2-PROPYLENGLYKOL

Menge: 4 mg
Kategorie: Tabak (verbrannt)
Funktion: Feuchthaltemittel

GLYCEROL

Menge: 10 mg
Kategorie: Tabak (verbrannt)
Funktion: Feuchthaltemittel

Quelle: http://service.ble.de/tabakerzeugnisse/index2.php?detail_id=105810&site_key=153&stichw_suche=West&zeilenzahl_zaehler=27
BMELV (Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz)
Quelle gesichert als Screenshot: http://www.dampf-forum.de/images/Images_Artikel/VG_PG_in_Tabakzigarette.jpg

Also ein Blinder sollte hier erkennen können, das es sich nicht um einen Irtum und schon garnicht um einen fatalen handelt, sondern es eine unumstößliche Tatsache ist, das die E-Zigarette bzw. das Verdampfen von E-Liquid eine x gesündere Alternative des Nikotinkonsums ist, als die Tabakzigarette.

E-Zigaretten machen süchtig und sind gesundheitlichkeineswegs unbedenklich.


Das stimmt und das hat noch kein Dampferfreund oder Hersteller von E-Zigaretten und Liquiden je bestritten.
Dampfer sind von der Tabakzigarette auf die E-Zigarette umgestiegen, weil sie so auf eine vielfach gesündere, ihre Mitmenschen und Umwelt unschädliche und Haus und Hof unbelastende Art und Weise ihre Nikotinsucht befriedigen können.
Jeder Raucher und Dampfer weiß, das Nikotin giftig bzw. ungesund ist und süchtig macht.
Aber jeder Dampfer ist froh umgestiegen zu sein, da er nun seine Nikotinsucht in einer weit ungefährlicheren, gesünderen und unbelastenderer Art befriedigen kann.
Diese Zeile und vor allen die Worte davor erwecken aber im Gesamtkontex den Anschein, als ob Nichtraucher zur E-Zigarette greifen könnten und man diese extra vor dieser Gefährlichkeit warnen müsste. Das ist natürlich völliger Blödsinn!

Mehr als eine Million Deutsche greifen inzwischen zur E-Zigarette.


Nach aktuellen "Zählungen" sind es mittlerweile fast 2 Millionen Dampfer in Deutschland die die E-Zigarette nutzten mit der Tendenz der weiteren Zunahme.

Sie hoffen, damit damit gesünder zu rauchen.


Falsch! Sie hoffen nicht, Dampfer wissen es! Punkt! und gesünder rauchen wollen sie auch nicht, den eine E-Zigarette erzeugt keinen Rauch, der geraucht werden kann, sondern Dampf. Dampf ensteht aber nicht bei der Verbrennung, sondern bei der Erhitzung von Flüssigkeiten.
Der Dampf einer E-Zigarette ensteht unter leichtem Unterdruck bei einer Temperatur um die 60 Grad. Es findet keinerlei Verbrennung irgendwelcher Stoffe statt.

Doch der Konsum von E-Zigarette ist keineswegs harmlos. Beispielsweise scheint der Dampf gefährlich zu sein. Er besteht hauptsächlich aus Propylenglykol, einer Substanz, die industriell auch als Frostschutzmittel eingesetzt wird. Eben dieses Propylenglykol gerät zunehmend ins Zwielicht. Eine Studie mit 30 Rauchern zeigt, welche Gefahr von dem Stoff ausgeht. „Die Inhalation von Propylenglykol führte in dieser Untersuchung schon nach fünf Minuten zu einer Einengung der Atemwege“, sagt Michaela Goecke, Leiterin des Suchtreferats bei der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA). „Das kann langfristig dazu führen, dass die inneren Organe nicht mehr genug Sauerstoff bekommen, sich die Herzfrequenz erhöht und Entzündungen im Bereich der Bronchien auftreten.“


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