Ego Akku funktioniert nicht mehr - mögliche Lösungen

Ob Akkus, Akkuträger oder Ladegeräte,- hier wird sich darüber ausgetauscht.

Moderator: Marno

Ego Akku funktioniert nicht mehr - mögliche Lösungen

Beitragvon Foren Team » Do 13. Sep 2012, 09:55

So ein Akku ist schon eine feine Sache, solange er seinen Dienst tut.
Ob Markenakku oder "No Name" Ware spielt in der Regel kene Rolle, da oft das Innere eines Akkus identisch ist.

Wir möchten hier auf einige gängige Probleme mit den am meisten genutzten und verbreiteten ego Akkus eingehen und einige Lösungsmöglichkeiten aufzeigen.
Diese Lösungshilfen werden von Zeit zu Zeit ergänzt und erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

Allgemeine Hinweise:

Achten sie immer darauf, das richtige Ladegerät zu verwenden.

Lassen sie den Akku nie auf harten Flächen fallen.
Falls dies doch geschehen ist folgender Hinweis:

Durch die enorme Energiedichte können sich Lithium Polymer Zellen bei Beschädigung entzünden oder explodieren. Dies kann durch extreme Überladung, Überlastung, einen Absturz oder mechanische Beschädigung etc. verursacht werden.
Der Grund liegt bei Akkumulatoren mit hoher Energiedichte darin, dass die baulich bedingten feinsten Schichten zwischen den einzelnen chemischen Layern bei physischer Belastung sich berühren können und dies dann zu einem Kurzschluss führen kann.
Achten sie dehalb nach jedem harten Sturz auf Erwärmung des Akkus und auch die nächsten Ladevorgänge sollten nicht unbeaufsichtigt durchgeführt werden und immer mal wieder die Temperatur des Akkus überprüfen. Akkus erwärmen sich beim Laden leicht. Bis Handwärme ist völlig normal. Darüber wird es kritisch.
Hier kann man sehen, was passieren kann, wenn sich ein Akku und die darin befindlichen Chemikalien über die normalen Maße erhitzt und nicht geziehlt entweichen kann: http://www.dampf-forum.de/viewtopic.php?f=22&t=62

Problem Nr.1:
Der Akku funktioniert garnicht. Nach Drücken des Powertasters leuchtet auch keine LED.


Lösungsmöglichkeit Nr.1a:
Warscheinlich ist der Akku nur ausgeschaltet. In der Regel verfügen die Akkus über eine 5 Klick, selten auch 3 Klick Abschaltung. Sie müssen schnell hintereinander 5 mal den Powerknopf drücken, um den Akku ein oder auszuschalten. Probieren sie das mehrmals aus, weil es gerade Neulinge des Dampfens nicht gleich beim ersten Mal schaffen den richtigen Rhythmus zu finden.

Lösungsmöglichkeit Nr.1b:
Sollte der Akku sich trotzdem nicht einschalten lassen und die LED blinkt garnicht ist er entweder komplett leer geladen (sehr selten) oder defekt.
Schrauben sie den Aku an ein Ladegerät und versuchen ihn aufzuladen. Nach erfolgreichem Ladevorgang probieren sie es erneut den Akku einzuschalten. Sollte er immer noch nicht gehen, oder das Laden des Akkus ist schon fehl geschlagen, können sie von einem Defekt ausgehen.

Problem Nr.2:
Der Akku scheint zu funktionieren, aber es kommt kein richtiger Dampf und der wenige Dampf schmeckt sehr kratzig.


Lösung Nr.2a:
Wenn sie einen ungetakteten Akku haben, dann ist er warscheinlich fast leer und kann nicht mehr die benötigte Spannung für den Verdampfer erzeugen. Laden sie den Akku bitte auf.

Lösung Nr.2b:
Sie haben einen getakteten Akku bzw. der ungetaktete Akku ist vollgeladen? Warscheinlich ist ihr Akku, bzw. das Anschlussgewinde innen verschmutzt.
Schauen Sie in das Gewinde des Akkus, ob sich dort Liquid angesammelt hat und reinigen sie das Innengewinde vorscihtig aber gründlich z.b. mit Taschentuch, Küchenrolle, Ohrstäbchen bis kein Liquid mehr zu sehen ist. Zum Schluss pusten sie mehrmals kräftig in den Anschluss, um auch feinste Reste von Schmutz und Liquid aus dem Innengewinde zu befördern.
Nun sollte wieder ordentlich Dampf kommen.

Problem Nr.3:
Ihr Akku hat nicht mehr genügend Leistung oder ist schnell leer, obwohl er laut Ladegerät voll geladen ist.

Lösung Nr.3a:
Ein Akku hält nicht ein Leben lang. Abhängig vom Typ, der Nutzungshäufigkeit und der Herstellungsqualiät hält so ein Akku in der Regel mindestens 6 Monate.
Er kann natürlich bei Dauernutzung und schlechter Herstellungsqualität auch deutlich darunter halten.
Benutzten sie also immer mehrere Akkus im Wechsel.
Sollte ihr Akku trotz Reinigung und Vollladens nicht mehr genug Power liefern ist warscheinlich sein Lebensende erreicht.
Werfen sie den Akku nicht in den Hausmüll, sondern geben sie ihn bei einer Sammelstelle ab.
Jedes Geschäft, das Akkus und Batterien verkauft ist verpflichtet Altakkus und Batterien kostenlos entgegen zunehmen.

Lösung Nr.3b:
Tritt der Affekt bei mehreren Akkus auf, ist mit großer Warscheinlichkeit das Ladegerät defekt. Tauschen sie es gegen ein neues aus.
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